Sie benutzen einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie Ihren Browser oder aktivieren Sie Chrome Frame um die Darstellung zu verbessern.

Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

Konsum

Nachhaltig im Supermarkt

WeGreen verhilft Konsumenten zu mehr Transparenz, damit sie bewusst einkaufen können.

Nachhaltig im Supermarkt Nachhaltig im Supermarkt
energlobe.de, Denny Rosenthal

Es ist nicht immer einfach im Supermarkt das Produkt zu finden, das den eigenen Ansprüchen in ökologischer und sozialer Hinsicht am besten entspricht. Lieber Bio-Orangen aus Spanien oder Äpfel aus der Region? Organisch angebauter Kaffee oder fair gehandelter? Noch schwieriger ist es vor dem Kosmetikregal: Welche Hersteller machen grausame Tierversuche? Welche produzieren in Entwicklungsländern mit schlechten Arbeitsbedingungen? Welche transportieren Waren möglichst klimaneutral?

Nachhaltigkeitscheck via Handy

WeGreen will Konsumenten zu mehr Transparenz verhelfen, indem sie direkt vor Ort den Check machen. Sie versenden eine Nachhaltigkeitsampel aufs Mobiltelefon, die unmittelbar Antworten auf solche Fragen liefert. Konsumenten erhalten kostenlos umfangreiche fundierte Bewertungen über die Corporate Social Responsibility (CSR) eines Herstellers. Dazu müssen Verbraucher lediglich eine Software zum Identifizieren von Barcodes auf ihr Handy laden. Das Mobiltelefon sollte eine Kamera mit Autofokus haben und die Möglichkeit, einen mobilen Internetzugang zu nutzen.

Sobald ein Produkt mit der Handykamera gescannt wird, erscheint ein kleiner Hinweistext. So taucht zum Beispiel unter den Produkteigenschaften einer Flasche „Volvic Wasser naturel“ folgende Information auf: „Sozialverantwortung des Herstellers: Platz 8 von 90 beim Good Company Ranking 2009 (Gesellschaft 87 Prozent, Mitarbeiter 76 Prozent, Umwelt 67 Prozent) Gesamt: gut“.

Quellen für die Nachhaltigkeitsampel

Das Good Company Ranking, das im Auftrag des Manager Magazins von der Kirchhoff Consult AG alle zwei Jahre die größten 90 europäischen Konzerne auf ihre Nachhaltigkeit hin befragt und bewertet, ist nur eine von zahlreichen Quellen. WeGreen verwendet auch wissenschaftliche Studien, Bewertungen durch NGOs und die CSR-Berichte der Unternehmen.

Das Studienprojekt WeGreen entstand an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und wird durch den Europäischen Sozialfonds und dem Berliner Senat gefördert. Um die Informationen für einen nachhaltigen Einkauf zu übermitteln, kooperiert es mit dem Strichcode-Scanner Barcoo.

Transparenz für die Einkäufer

Ziel von WeGreen ist es, den strategischen Konsum im Massenmarkt zu ermöglichen. Konsumenten sollen mehr Entscheidungsfreiheit bekommen als zwischen biologisch angebauten und herkömmlichen Lebensmitteln. Sie sollen wissen, wie verantwortungsvoll der Hersteller des gewählten Produktes mit der Umwelt und den Menschen umgeht. Denn je transparenter die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens ist, desto besser können Konsumenten ihre Macht nutzen.

Weitere Informationen:

WeGreen und der nachhaltige Warenkorb des Nachhaltigkeitsrates

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014