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Förderung

Hilfe beim Energiesparen

Wärmedämmung ist wirksam, aber teuer. Förderprogramme helfen Hausbesitzern bei der Finanzierung.

Hilfe beim Energiesparen Hilfe beim Energiesparen
energlobe.de, Denny Rosenthal

Das Richtfest des schwäbischen Backsteinhauses liegt schon 80 Jahre zurück. Das Haus hat Charme und ist sehr behaglich – das zeigt sich an den zufriedenen Gesichtern der Bewohner, aber auch an der stetig steigenden Heizkostenrechnung. Eine energetische Sanierung steht deshalb an. Kostenpunkt für die Modernisierung von Fenstern, Dach und Außendämmung: rund 60.000 Euro – eine hohe Investition, die den Hausbesitzer abschreckt. Dabei verbraucht das Haus nach der Sanierung 30 Prozent weniger Energie als ein durchschnittlicher Neubau.

Um Haus und Wohnungseigentümer bei der Finanzierung einer Sanierung zu unterstützen, gibt es verschiedene Förderprogramme.

Förderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet unter dem Stichwort "Bauen, Wohnen, Energie sparen" verschiedene Darlehensprogramme für Neubauvorhaben und Altbausanierung an. Sie zeichnen sich durch relativ niedrige Zinsen und besondere Konditionen für Laufzeit oder Sicherheiten aus.

Für Neubauten, die 30 Prozent weniger Energie oder noch effizienter sind, bekommt der Bauherr einen KfW-Kredit zum günstigen Zinssatz. Kredite von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit sind möglich. Auch die Sanierung eines Bestandsgebäudes wird gefördert, neben besonderen Kreditkonditionen sind Zuschüsse möglich. Je nachdem, wie viel Energie nach der Modernisierung eingespart wird, beträgt der Zuschuss bis zu 15.000 Euro pro Wohneinheit. Außerdem fördert die KfW auch Einzelmaßnahmen wie etwa der Austausch einzelner Fenster oder die Dämmung des Daches mit einem Darlehen von bis zu 50.000 Euro oder einem Zuschuss von bis zu 2.500 Euro.

Förderung in den einzelnen Ländern

Viele Bundesländer haben ebenfalls Förderprogramme, die die energetische Sanierung miteinbeziehen. Baden-Württemberg beispielsweise vergibt Darlehen für bauliche Maßnahmen zum Wärmeschutz oder zur Einsparung von Heizenergie. In Nordrhein-Westfalen erhalten Bauherren ein Darlehen, wenn sie die Energieeffizienz in Miet- und Genossenschaftswohnungen durch Wärmedämmung erhöhen.

Förderprogramme der Kommunen

Nicht nur Bund und Länder, sondern auch viele Städte und Gemeinden bieten finanzielle Unterstützung an. So bezuschusst die Stadt Stuttgart mit ihrem Energiesparprogramm seit 1998 energetische Sanierungen in privaten Wohngebäuden. Gefördert wird durch Zuschüsse bis zu 4.620 Euro je Einfamilienhaus oder Wohnung.

Förderprogramme kombinieren

In der Regel können Darlehens- und Zuschussprogramme miteinander kombiniert werden. Stuttgarter können beispielsweise die städtischen Zuschüsse nutzen und gleichzeitig KfW-Mittel beziehen. Im Fachkreisen heißt das Kumulation. Es gibt allerdings Förderprogramme, die das gar nicht, oder nur begrenzt zulassen. Antragsteller sollten also genau darauf achten, ob Kumulation ausgeschlossen ist.

Überblick behalten

Es gibt eine Vielzahl von Töpfen, aus denen Bauherren finanzielle Unterstützung erhalten können. Hier gilt es, einen Überblick zu behalten. Dabei kann ein Energieberater helfen. Auch dessen Beratung ist wiederum förderfähig. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gibt es einen staatlichen Zuschuss zur umfassenden Energiesparberatung für ältere Wohngebäude.

Generell gilt: Anträge für Förderungen müssen meist vor Beginn des Bauvorhabens gestellt werden. Wer schon mit seinem Bauvorhaben begonnen hat, wird in der Regel nicht mehr gefördert.

Weitere Informationen:

KfW-Förderung:

Energieeffizient Bauen (Programm 153):
www.kfw-foerderbank.de

Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss (Programm 430):
www.kfw-foerderbank.de

Energieeffizient Sanieren - Kredit (Programm 151):
www.kfw-foerderbank.de

Energieeffizient Sanieren - Kredit (Programm 152):
www.kfw-foerderbank.de

Förderung von “Vor-Ort-Beratung“:
www.bafa.de

Übersicht über Förderung in den Bundesländern:
www.das-energieportal.de

BINE-Suchdienst über regionale Fördermöglichkeiten:
www.energiefoerderung.info

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014