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Sparen

Keiner bleibt im Dunkeln

Verbraucher überschätzen Probleme beim Stromanbieterwechsel. So verpassen sie, mit wenig Aufwand hunderte Euro zu sparen.

Keiner bleibt im Dunkeln Keiner bleibt im Dunkeln
energlobe.de, Denny Rosenthal

Trotz Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke dürfte Strom nach Expertenmeinung teuerer werden. Für die Kunden sind hohe Elektrizitätskosten nichts Neues. Doch nur wenige versuchen, durch einen Anbieterwechsel Geld zu sparen: zu viel Aufwand für wenig Ersparnis, zu groß die Gefahr technischer Pannen, sorgen sich die Verbraucher – zu unrecht.

Der Strompreis steigt seit Jahren und daran dürfte sich auch mit länger laufenden Kernkraftwerken nichts ändern, schätzen Energieökonomen. Die Kosten für Elektrizität sind nach einer Erhebung des Internetportals Verivox in den vergangenen fünfeinhalb Jahren durchschnittlich um 20 Prozent gestiegen.

Wechsel kann mehrere hundert Euro sparen

Deutschland ist in Europa das Land der hohen Strompreise, nur in Dänemark zahlen Kunden noch mehr. Rund 40 Prozent liegen die Strompreise in der Bundesrepublik über dem EU-Durchschnitt, meldet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Grund sind zwar vor allem Steuern und Abgaben, doch durch einen Anbieterwechsel lässt sich der Geldbeutel trotzdem deutlich entlasten. Mehrere hundert Euro pro Jahr können Verbraucher so sparen, wie Verivox vorrechnet. Vor der Veränderung schrecken allerdings nach wie vor viele Deutsche zurück.

Nur 30 Prozent der Kunden prüfen zumindest gelegentlich, ob es sich lohnt, den Versorger zu wechseln. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Institut für angewandte Sozialwissenschaft (ifas). Der Aufwand, sich im Tarifdschungel zurechtzufinden ist der Mehrheit zu groß, sie befürchtet nur wenig Geld zu sparen und hat Angst vor technischen Pannen beim Wechsel.

Stromausfall kaum zu erwarten

Die Sorgen sind jedoch überzogen: Technische Störungen wie sie Verbraucher von Internet- und Telefonanbieterwechsel kennen sind nach Angaben des ifas beim Strom und Gasanschluss kaum zu erwarten. Der Gesetzgeber verpflichtet den örtlichen Grundversorger unterbrechungsfrei und uneingeschränkt Strom zu liefern.

Geringer Aufwand

Auch der Wust an Angeboten lässt sich leicht in den Griff bekommen. Verbraucherportale wie Toptarif und Verivox ermitteln günstigere Versorger per Knopfdruck. Neben der Postleitzahl brauchen Nutzer nur ihren Jahresverbrauch in Kilowattstunden, und selbst diese Zahl müssen sie nicht zwingend wissen. Die Portale stellen Durchschnittswerte zur Verfügung.

Der Wechsel selbst ist schnell gemacht: Nur ein einziges Formular müssen Verbraucher dafür ausfüllen. Die Kündigung beim alten Stromanbieter übernimmt der Neue.

Weitere Informationen:

Umfrage zur Wechselbereitschaft der Deutschen unter www.ifas.de

Beispiele für Portale für den Stromanbieterwechsel:

www.toptarif.de

www.verivox.de

»ENERGIEAUSSENPOLITIK

IST ZWAR EIN LANGES WORT

ABER ES IST ZU RECHT

EIN WORT«

Außenminister Frank-Walter Steinmeier, 28.Mai 2014