Sie benutzen einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie Ihren Browser oder aktivieren Sie Chrome Frame um die Darstellung zu verbessern.

Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

Interview

Erwartungen jetzt reduzieren

In Cancún müssten die Verhandlungspartner erst wieder gegenseitiges Vertrauen aufbauen, so Klimaökonom Edenhofer.

Erwartungen jetzt reduzieren Erwartungen jetzt reduzieren
energlobe.de, Denny Rosenthal

Unterhändler aus Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern treffen sich diese Woche im chinesischen Tianjin, um die UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cancún Ende des Jahres vorzubereiten. Ultimatives Ziel ist ein Kyoto-Nachfolgeabkommen. „In Cancún wird der Kuhhandel noch nicht beginnen“, vermutet Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er habe keine substanziellen Erwartungen an den Gipfel. Vielmehr müsse erst wieder Vertrauen zwischen den Verhandlungspartnern aufgebaut werden. Im Augenblick sei weniger China als die Vereinigten Staaten der große Bremser. „China verfolgt im zwölften Fünf-Jahres-Plan enorm ehrgeizige Ziele“, so Edenhofer im energlobe.de-Videointerview.

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014