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Prognosen

Deutschland heizt sich auf

Das Klima in Deutschland erwärmt sich, regional allerdings unterschiedlich. Ein Online-Atlas zeigt Szenarien bis ins Jahr 2100.

Deutschland heizt sich auf  Deutschland heizt sich auf
energlobe.de, Denny Rosenthal

Nach einem langen Winter in dicken Wintermänteln und auf verschneiten Gehwegen scheint der Gedanke an eine Klimaveränderung absurd. Der langfristige Trend zur Erwärmung ist allerdings ungebrochen; das zeigen Temperaturmessungen wissenschaftlicher Institute wie die der regionalen Klimabüros innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft. Fazit: In ganz Deutschland wird es wärmer, aber das Klima entwickelt sich dabei regional unterschiedlich.

Regionaler Klimaatlas zeigt Klima bis zum Jahr 2100

Diese Prognose präsentiert der Regionale Klimaatlas, den die Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft im Internet veröffentlicht haben. Basierend auf Wetterdaten der einzelen Regionen errechnet der Klimaatlas Prognosen für das Klima zu Beginn des 22. Jahrhunderts. „Weil wir heute nicht wissen, wie viel Treibhausgase wir in Zukunft ausstoßen werden, legen wir den Klimarechnungen verschiedene CO2-Konzentrationen zugrunde“, erläutert Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Klimabüros. Jede Treibhausgaskonzentration erzeugt ein anderes Klimaszenario für die Zukunft, so dass die Prognosen unterschiedlich ausfallen. Fest steht aber, dass die Temperaturen steigen, weniger Niederschläge fallen und Sturmstärken zunehmen.

Bundesländer vom Klimawandel unterschiedlich stark betroffen

Einige Bundesländer sind von den Veränderungen stärker betroffen als andere. In Baden-Württemberg beispielsweise sind mediterane Verhältnisse möglich. Bis zum Ende des 21. Jahrhunderts ist mit der stärksten Erwärmung der Durchschnittstemperatur zu rechnen. Je nachdem wieviel Kohlendioxid in den nächsten Jahren ausgestoßen wird, liegt der Temperaturanstieg zwischen 2,2 bis 6,3 Grad Celsius.

Intensität von Stürmen nimmt zu

Stürmische Zeiten stehen Mecklenburg-Vorpommern bevor. „Ein Sturmtief wie beispielsweise das Tief Daisy, das im Januar an der deutschen Ostseeküste schwere Sturmfluten und starken Seegang hervorgerufen hat, könnte bis Ende des Jahrhunderts noch um 10 bis 15 Stundenkilometer stärker ausfallen", erklärt Insa Meinke, die das Norddeutsche Klimabüro leitet. Damit steigen naturgemäß auch die Kosten, die Schneechaos und Verkehrsunfälle verursachen.

Wer sich für die Klimaprognosen interessiert, bekommt einen Überblick auf www.regionaler-klimaatlas.de. Hier kann man sehen, mit wie vielen tropischen Nächten in den kommenden Jahrzehnten zu rechnen ist.

Weitere Informationen:

Regionaler Klimaatlas: www.regionaler-klimaatlas.de

Regionale Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft: www.klimabuero.de

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014