Sie benutzen einen veralteten Browser. Bitte updaten Sie Ihren Browser oder aktivieren Sie Chrome Frame um die Darstellung zu verbessern.

Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript. Eine Anleitung wie Sie JavaScript in Ihrem Browser einschalten, befindet sich hier.

Wechselwirkung

Ursache: Taifune und Hurrikans

Laut einer Studie der Universität Yale können Wetterphänomene das Klima beeinflussen.

Ursache: Taifune und Hurrikans Ursache: Taifune und Hurrikans
energlobe.de

Dass sich Wetterkatastrophen wie das Oder-Hochwasser in Zukunft häufen, hat nach Meinung einiger Klimaforscher mit der globalen Erwärmung zu tun. Demnach beeinflusst der Klimawandel Extrem-Wetterphänomene und verstärkt ihre Intensität. Nun zeigt eine Studie der amerikanischen Universität Yale, dass der Einfluss auch anders herum funktioniert. In einem Artikel in der Zeitschrift Nature erklärt Studienleiter Alexey Fedorov, dass tropische Wirbelstürme das Klimasystem beeinflussen können.

Hurrikans und Taifune sind Wirbelstürme der Tropen. Sie fegen mit Geschwindigkeiten der Stärke 12 über die Ozeane und wirbeln dabei die Wassermassen wie ein gewaltiger Mixer durcheinander. Dadurch verändert sich die Strömung und das Meer kann mehr Wärme aufnehmen. Gleichzeitig kann mehr Wasserdampf in die Atmosphäre gelangen und dort als Treibhausgas wirken. So ist es möglich, dass sich das Klima erwärmt. Zu diesem Schluss kommt die Gruppe um Studienleiter Alexey Fedorov bei der Ananlyse des Klimas im Pliozän, dem Zeitalter vor drei bis fünf Millionen Jahren. Damals war es viel wärmer als heute, auch ohne menschliche Treibhausgase in der Atmosphäre. Fedorov geht davon aus, dass Wirbelstürme die Temperaturen steigen ließen. Durch die Wärme entstanden wiederum mehr Wirbelstürme - ein sich verstärkender Effekt, der dazu führte, dass die Temperaturen nach oben kletterten.

Mehr Informationen:

Fedorov, Alexey V.: Tropical cyclones and permanent El Niño in the early Pliocene epoch. In: Nature.25 February 2010.
www.nature.com

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014