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Gorleben

„Schlagkräftiger Befund“

BGR-Experte Volkmar Bräuer im Videointerview zu Gasfunden im Atommüllendlager.

„Schlagkräftiger Befund“ „Schlagkräftiger Befund“
ENERGLOBE.DE, Denny Rosenthal

„Gasvorkommen am Untersuchungsstandort Gorleben wurden in letzter Zeit vielfach diskutiert“, so Volkmar Bräuer von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Er leitet die Abteilung für Unterirdischen Speicher- und Wirtschaftsraum, auf sein Urteil stützt sich die Bundesregierung bei der Erkundung des Salzstocks. ENERGLOBE.DE traf den Geologen zum ausführlichen Interview.

Dabei müsse man zwischen verschiedenen Gasfunden unterscheiden, so Bräuer. Die geologische Schicht unterhalb des Salzstocks ist als Gasträger bereits seit den sechziger Jahren bekannt. Ein weiterer Aspekt sind Gas- und Kohlenwasserstoffvorkommen in einer Tiefe von rund 850 Metern.

In den nächsten anderthalb Jahren werden Volumen, Ausdehnung und Zusammensetzung dieser neuen Funde genauer erforscht. Erst danach könne die BGR Aussagen darüber treffen, wie relevant die Gasfunde sind, sagt Bräuer im Video-Interview mit ENERGLOBE.DE.

Im November 2010 warnte die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor explosiven Gasen im Salzstock Gorleben mit Verweis auf Bohrberichte der BGR. Laut den Atomgegnern ist damit die wichtigste Voraussetzung für das geplante Atommüll-Endlager nicht erfüllt: die Barrierefunktion. Der Salzstock sei durchlässig und könne die Umwelt nicht vor dem hochradioaktiven Müll schützen.

Weitere Informationen:

ENERGLOBE.DE gibt einen Überblick über die deutsche Suche nach einem Atommüllendlager und den Erkundungsstandort Gorleben.

Präsentation der Greenpeace Pressekonferenz:
www.greenpeace.de

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014