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Energiebinnenmarkt

Wir werden keine Modelle vorgeben

Klaus-Dieter Borchardt sitzt ab jetzt in Brüssel auf dem heissen Stuhl für den Energiebinnenmarkt der EU

Wir werden keine Modelle vorgeben Wir werden keine Modelle vorgeben
Collage: Energlobe

Eigentlich hat man wenigstens immer die „Einhundert-Tage-Regel“ für einen neuen Amtsinhaber, bevor man von ihm Antworten erwartet. Klaus-Dieter Borchardt war schon nach wenigen Tagen gegenüber ENERGLOBE bereit, sich mit ersten Überlegungen zum europäischen Energiebinnenmarkt zu äußern, für den er seit Anfang April bei der EU-Kommission verantwortlich ist. Es ist so etwas wie „der heiße Stuhl“ der Generaldirektion Energie, auf dem Borchardt jetzt sitzt, denn die Pläne von Energie-Kommissar Günter Oettinger zur Vollendung des Energiebinnenmarktes bis 2014 scheinen an den nationalen Egoismen in der Energiepolitik zu scheitern. In der Förderung Erneuerbarer Energien, dem Aufbau von Kapazitätsmärkten und jetzt auch in der Senkung der Emissionen versucht jeder seinen eigenen Weg zu gehen. Im Interview sagt Borchardt wo er die wichtigsten Baustellen sieht, warum es von der EU-Kommission kein Kapazitätsmarkt-Modell geben wird und mit welchen Überlegungen um die Ziele für 2030 gerungen wird.

»DIE KRISE DER IDEE VON EINER WELTORDNUNG

(IST) DAS ULTIMATIVE INTERNATIONALE

PROBLEM VON HEUTE«

Henry Kissinger,„World Order”, August 2014